Boxen gewinnt Jahr für Jahr an Beliebtheit. Zum Muskelaufbau, zur Steigerung der Kondition oder einfach als Ganzkörpertraining – mehr und mehr Menschen erkennen die Vorteile dieser Sportart und gehen ihr nicht nur im Fitnessstudio sondern immer öfter auch in den eigenen vier Wänden nach.

Nicht jeder kann und will sich jedoch ein neues Modell zulegen, sondern greift lieber auf einen gebrauchten Boxsack zurück. Worauf Sie achten müssen, wenn auch für Sie die gebrauchte Variante attraktiver ist, lesen Sie im Folgenden.

Vor- und Nachteile eines gebrauchten Boxsacks

Nicht für alle interessierten Boxer ist ein gebrauchter Boxsack die beste Option. Unbestreitbar ist jedoch, dass die Kosten weitaus geringer sind als bei Kauf eines neuen Modells. Gerade für Anfänger oder Sportler, die darin nur ihr Hobby sehen, mag die Investition in etwas Gebrauchtes erst einmal angemessener erscheinen.

Während man beim Kauf eines neuen Boxsacks oft viele Varianten zur Auswahl hat, ist dies bei gebrauchten Modellen seltener. Meist sind die Angebote hier sehr beschränkt und potenzielle Käufer müssen Kompromisse eingehen. Auch bei den Transportkosten müssen Abstriche gemacht werden. Diese können oftmals sehr viel teurer ausfallen als bei einem klassischen Kauf eines neuen Boxsacks. Zudem müssen Sie als Käufer nicht selten persönlich vorbei und den Kauf selbst abholen, was nicht nur umständlich ist, sondern auch Zeit in Anspruch nimmt.

Ein weiterer Punkt, den Sie nicht außer Acht lassen dürfen, ist die Qualität des Boxsacks selbst. Nach langjährigem Gebrauch können sich Mängel eingeschlichen haben, die für den nächsten Besitzer gefährlich werden könnten. Bedenken Sie jedoch: Auf den Kauf eines gebrauchten Boxsacks gibt es keinerlei Garantie.

Ob für Sie also der Kostenfaktor überwiegt oder Sie sich doch für einen neuen unbenutzten Boxsack entscheiden, liegt ganz bei Ihnen.

Worauf Sie bei einem benutzten Boxsack achten sollten

Wenn Sie sich trotz allem für ein gebrauchtes Modell entschieden haben, sollten Sie einige Punkte überprüfen. Dazu zählen etwaige Risse, sowie sprödes Material oder offene Nähte. Diese können nicht nur die Trainingsqualität mindern, sondern ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellen.

Auch der Zustand des Füllmaterials sollte vor dem ersten Training kontrolliert werden. Bei Bedarf sollte die Füllung ausgetauscht werden, um ein einwandfreies Training zu garantieren.
Kleinere Risse können Sie noch Gaffaband reparieren, doch je größer der Schaden, umso kurzlebiger wird ihr Boxvergnügen ausfallen.

Je weniger Nähte Ihr Boxsack besitzt, umso besser. Da im Falle einer geplatzten Naht das Füllmaterial nach außen dringt, reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit schon zu Beginn bei Wahl eines Fabrikats mit wenig Nähten.

Wo Sie gebrauchte Boxsäcke günstig kaufen können

Wenn Sie sich für den Kauf eines gebrauchten Boxsacks entschieden haben, können Sie ganz klassisch auf den Kauf im Internet zurückgreifen. Unzählige Anbieter bieten ihre gebrauchten Sportgeräte beispielsweise auf eBay oder anderen Plattformen an. Riskant ist hierbei natürlich, dass Sie das Objekt Ihrer Wahl vor Kauf nicht selbst begutachten können und Ihnen etwaige Mängel erst beim Auspacken zu Hause auffallen.

Beim Kauf im lokalen Boxverein haben Sie da schon bessere Gelegenheiten. Persönliche Beratung vor Ort werden Sie auch dort eher vorfinden, sowie eine gewisse Verlässlichkeit auf die Qualität des Produkts – ein Boxlehrer wird Ihnen meist keinen Humbug verkaufen, der anonyme Händler im Internet schon eher.

Auch in Kleinanzeigen, beispielsweise in der Lokalzeitung oder online bei eBay Kleinanzeigen, können Sie fündig werden. Ebenfalls gut dabei ist, dass Sie den Boxsack vor Kauf noch einmal genau betrachten und sich im Falle des Falles dagegen entscheiden können. Zudem finden Sie im Vorbesitzer vielleicht sogar einen neuen Trainingskollegen.