Heavy Duty Standboxsack von Bad Company

Bewertung:
Preis:
ab 269,90 €

In diesem Bericht dreht sich alles um den Heavy Duty Standboxsack vom bekannten Hersteller Bad Company. Dieser Hersteller ist für seine qualitativ hochwertigen Produkte im Bereich Fitness und Boxen bekannt, sodass wir natürlich vorab gewissen Erwartungen an dieses Modell stellen.

Weil es sich bei diesem Modell um einen stehenden Boxsack handelt, können Sie an diesem auch problemlos zu Hause trainieren, denn eine Wand- oder Deckenmontage ist nicht nötig. Dadurch fällt natürlich das lästige Bohren weg und Sie können sofort mit dem Training beginnen.

Lieferumfang und Aufbau

Geliefert wird beim Heavy Duty lediglich der eigentliche Boxsack, bestehend aus Standfuß, Verbindungsstück und dem Boxkörper, eine Bedienungsanleitung und Montagewerkzeug. Dies gilt sowohl für die 170 cm und 190 cm große Variante.

Zudem ist noch eine Schutzmanschette, wie wir sie bereits vom Punchline Scorpion 170 bereits her kennen, im Lieferumfang enthalten, die die Feder schützt.

Nach dem der Boxsack ausgepackt und alle Teile an den Bestimmungsort gebracht wurden können die Komponenten mit Hilfe des mitgelieferten Werkzeugs zusammengesetzt werden. Anschließend muss lediglich noch der Standfuß mit Wasser oder Sand gefüllt werden. Mit Wasser wiegt der Standfuß ca. 65 kg und mit Sand 75 kg.

Nach dem Aufbau sollten Sie noch die Manschette um das Verbindungsstück legen. Diese sorgt zum einen für einen größeren Trefferbereich (insgesamt 145 cm hoch und 37 cm im Durchmesser) und zum anderen schützt es das Reflex-Spring-System vor Beschädigungen. Ebenso werden starke Schläge und Tritte besser abgefedert.

Qualität und Verarbeitung des Standboxsacks

Wer den Hersteller Bad Company kennt weiß das hier auf Qualität geachtet wird. Dies gilt sowohl für die verwendeten Materialien, als auch für die eigentliche Verarbeitung. Daher verwundert es nicht, das auch der Heavy Duty Standboxsack eine sehr hochwertigen Eindruck macht.

Der schwarze Überzug des Boxkörpers besteht aus hochwertigem Vinyl, welches häufig für Boxsäcke eingesetzt wird und äußerst robust und leicht zu reinigen ist. Gefüllt ist der Boxkörper mit einen schlagabsorbierenden Schaumstoff, der für eine gute Absorption der Schlagenergie sorgt und trotzdem eine realistisches Feedback gibt. Über den Reißverschluss am unteren Ende des Körpers kann die Füllung auch ausgetauscht werden.

Das Verbindungsstück wird auch als Reflex-Spring-System bezeichnet und sorgt ebenfalls für die Absorption der Schläge bzw. Tritte während des Boxtrainings. Diese „Feder“ ist dabei nicht zu starr und nicht zu weich, sodass der Boxsack nicht zu stark schwingt. Dies ist beispielsweise beim Gold`s Gym Tube Trainer der Fall.

Der Standfuß ist aus hochwertigem Hartplastik und besitzt keine scharfen Kanten. Das ist wichtig weil man beim Tritttraining doch Gefahr laufen kann sich an solchen scharfen Kanten verletzten zu können. Lediglich das Loch zum Befüllen des Fußes ist etwas klein und könnte vor allem für Sand und kleine Steinchen etwas größer sein.

Das Boxtraining

Kommen wir zum eigentlichen Training am Heavy Duty von Bad Company. Hier muss jeder Boxsack ordentlich einstecken können und zeigen ob er hält was seine Hersteller versprechen.

Sowohl das Trainieren von Schlag- und Tritttechniken macht an diesem Modell ausgesprochen viel Spaß. Die Oberfläche und der Schaumstoff geben ein gutes Feedback und fühlen sich sehr realistisch an. Auch wenn das Mantelmaterial sehr robust und hochwertig ist, sollten Sie beim Treten auch weiches Schuhwerk achten, um die Außenhülle nicht zu beschädigen.

Auch bei harten Schlägen mit ordentlich Schlagkraft kommt der Boxsack kaum ins Wanken. Grund dafür ist zweifelsohne die ordentliche Beladung mit 75 kg Sand und das erstklassige Flex-Spring-System. Wir empfehlen dabei unbedingt die Schutzmanschette anzulegen, weil es zu einen Ihre Füße bzw. die „Feder“ schütz und zusätzlich den Schwung abbremst.

Hinweis: Wenn Sie ein Handtuch auf den Standfuß legen und danach erst die Manschette anlegen, wird die Schwingung noch besser gedämpft. Dies hilft vor allem bei Personen mit mehr Schlagkraft.

Fazit

Ingesamt handelt es sich hierbei um einen erstklassigen Standboxsack, der sich sowohl für den Heimbereich als auch den professionellen Einsatz im Boxstudio eignet.

Das verwendete Material und die Verarbeitung selbst sind sehr hochwertig, sodass diese Boxsack definitiv eine lohnenswerte Investition in das zukünftige Boxtraining ist. Preislich liegt der Heavy Duty im Bereich des Scorpion 170 von Punchline.

Das Training macht dank des realistischen Verhaltens ausgesprochen viel Spaß und das gilt sowohl für den Einsteiger als auch den fortgeschrittenen Boxfan.

Unserer Meinung nach zählen beide Modelle zu den besten stehenden Boxsäcken und zu denen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.

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