Pearl Anti-Frust Standboxsack

Bewertung:
Preis:
ab 16,90 €

Während wir hier sonst eigentlich nur Boxsäcke für 50 Euro und mehr vorstellen, präsentieren wir Ihnen diesmal den Pearl Anti-Frust Standboxsack.

Was dieser zu bieten hat und wie erst sich im Vergleich zu anderen Modellen schlägt wollen wir Ihnen mit Hilfe dieses Berichtes vorstellen. Dabei an dieser Stelle der Hinweis, dass unsere Ansprüche an einen Boxsack recht hoch sind, weil es immerhin um das richtige Boxtraining geht.

Daher achten wir bei den einzelnen Modellen auf das verwendete Material, die Verarbeitung, Lieferumfang und natürlich das Verhalten des Boxsacks beim Training.

Lieferumfang und Aufbau

Geliefert wird lediglich der Boxsack selbst und ein kleines Reparatur-Set, allerdings ohne Boxhandschuhe oder anderes Zugehör. Dabei empfiehlt sich jedoch beim Aufbau auf eine Luftpumpe zur Hand zu nehmen, weil es sonst doch etwas anstrengend und langwierig sein kann, bis der Boxsack steht.

Nach dem Auspacken und Aufblasen der beiden Luftkammern muss der Standfuß mit Wasser gefüllt werden. Sand kann man bei diesem Modell nicht verwenden, weil das Mantelmaterial einfach zu dünn ist und kaputt gehen würde.

Mit wenigen Handgriffen steht der Boxsack und das „Training“ kann beginnen.

Qualität und Verarbeitung des Standboxsacks

Der stehende Boxsack Anti-Frust besteht aus PVC, welches uns allerdings etwas dünn vorkommt. Hier laufen Sie definitiv Gefahr, dass die Luftkammern bei Kontakt mit spitzeren Gegenständen ein Loch bekommen und der komplette Boxsack somit unbrauchbar wird.

Die Nähte der einzelnen Teile sind miteinander verklebt/verschweißt, was für PVC an sich nicht ungewöhnlich ist.

Der Standboxsack hat einen Durchmesser von ca. 40 cm im Bereich des Boxkörpers und 55 cm im Bereich des Standfußes. Man merkt also das der Standfuß doch wesentlich kleiner ist, als es bei den professionellen Standboxsäcken der Fall ist.

Das mitgelieferte Reparatur-Set erinnert ein wenig an die Flicken vom Fahrradschlauch und ist vermutlich eher nutzlos, sobald das Loch etwas größer ist.

Das Boxtraining

Das Boxtraining, wenn man es denn so nennen mag, ist eher bescheiden. Dies gilt zumindest für Personen die ernsthaft trainieren wollen!

Sobald der Boxsack einen Schlag oder Tritt abbekommt, schwingt der Boxkörper soweit aus, dass er den Boden berührt. Dadurch das der Boxkörper an sich nur mit Luft gefüllt ist, richtet sich der Boxsack zwar wieder auf, aber insgesamt ist das Schwingen eher nervig.

Also für jemanden der ernsthafter das Boxen oder Kickboxen trainieren will ist diese Boxsack generell die falsche Wahl.

Fazit

Das Fazit ist ernüchtern, wenn auch nicht überraschend. Es sollte klar sein, dass ein Boxsack für weniger als 20 Euro lediglich als Spielzeug für Kinder oder als Gimmick im Büro oder auf einer Geburtstagsparty herhalten kann.

Wenn Sie auf der Suche nach einem richtigen Standboxsack sind empfehlen wir eher den Heavy Duty von Bad Company und den Scorpion 170 von Punchline by Maxxus.

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