Füllmaterialien für Boxsäcke

Durch das Training an einem Boxsack können Sie zu Hause Ihre Koordination, Kraft und Ausdauer trainieren.

Gleichzeitig bauen Sie mit dem Boxsacktraining den Stress, dem Sie während des Tages ausgesetzt waren, ab.

Einen Boxsack können Sie sich zu sehr günstigen Preisen in einem der zahlreichen Onlineshops bestellen, vor allem dann wenn diese leer versendet werden.

Weil gefüllte Boxsäcke sehr schwer sind und dadurch hohe Versandkosten verursachen, werden Boxsäcke häufig auch ohne Füllung versendet. Zuhause muss dann die leere Hülle des Boxsacks entsprechend mit Füllmaterial aufgefüllt werden.

Die unterschiedlichen Füllmaterialien für Boxsäcke liegen preislich zum Teil weit auseinander. Zum Befüllen Ihres Boxsacks ist jedoch nicht jedes Material geeignet. Im folgenden Artikel werden wir Ihnen verschiedene Füllmaterialien für Ihren Boxsack vorstellen.

Sand als Füllmaterial für Boxsäcke

Obwohl der Boxsack umgangssprachlich oft Sandsack genannt wird, eignet sich Sand als Füllung für einen Boxsack überhaupt nicht. Die hohe Dichte des Materials Sand ist der Grund dafür, dass ein mit Sand befüllter Boxsack hart wie eine Betonmauer wird. Das Verletzungsrisiko ist aus diesem Grund viel zu hoch, da Ihre Handgelenke viel zu stark beim Boxen gegen einen Sandsack beansprucht werden.

Ein weiterer Grund, warum Sie Ihren Boxsack auf keinen Fall mit Sand befüllen sollten, ist das hohe Gewicht, welches die Sandfüllung verursacht. Das extrem hohe Gewicht kann von keiner Wandhalterung über einen längeren Zeitraum getragen werden. Die Folge ist, dass das Gewicht die Verankerung aus der Wand oder der Decke heraus reißen würde.

Auch die Nähte würden zu stark strapaziert und würden irgendwann platzen. Was dann passiert, können Sie sich sicher bildlich vorstellen.

Füllung aus Mais oder Sägespänen

Getrockneter Mais, Getreide, Reis und sämtliche Hülsenfrüchte sind als Füllmaterial für Ihren Boxsack eher ungeeignet. Der Hauptgrund dafür ist ebenfalls das sehr hohe Gewicht. Obwohl diese Materialien ein geringeres Gewicht als Sand besitzen, würde Ihr Boxsack aufgrund der Menge, die Sie zum Befüllen benötigen, viel zu schwer.

Durch das Boxtraining würden sich diese Materialien pulverisieren und sich am unteren Ende des Boxsacks sammeln, wo sie hart wie Stein werden. Des Weiteren ziehen diese Materialien Feuchtigkeit an, sodass die Gefahr besteht, dass Ihr Boxsack schimmeln könnte. Der dritte Grund sind die hohen Kosten, die diese Füllung mit sich bringen würde.

Kleintierstreu, Sägemehl und Holzspäne nehmen ebenfalls Feuchtigkeit auf und speichern diese. Dadurch wird die Schimmelbildung gefördert und die Härte der Füllung verändert sich. Des Weiteren müssen Sie damit rechnen, dass es staubt, wenn Sie gegen einen Sandsack mit einer dieser Füllungen boxen.

Textilreste als Boxsack Füllung

In etwa drei bis vier Zentimeter kleine Schnipsel zerschnittene Stoff- beziehungsweise Textilreste dagegen eignen sich zum Füllen Ihres Boxsacks optimal. Das Gewicht bleibt im Rahmen und die Materialdichte gestattet Ihnen ein angenehmes Boxtraining. Die Stoffreste geben beim Schlagen etwas nach, sodass Ihre Schultern, Ellenbogen und Handgelenke beim Boxen weniger belastet werden.

Textilreste sind darüber hinaus eine besonders kostengünstige Alternative zu anderen Füllmaterialien, die Sie sich aus Altkleidern selbst herstellen können. Auch Lederreste können Ihnen als preiswerte Füllung für Ihren Boxsack empfohlen werden.

Hinweis: Sollte Ihr Boxsack allerdings eine Länge von weniger als 120 Zentimetern besitzen, sind Textil- und Lederreste ungeeignet, da die Füllung dann zu leicht ist und Ihr Sack unkontrolliert hin- und herpendelt.

Alternativ zu alten Kleidungsstücken empfehlen wir folgende Textilreste als Füllmaterial:

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Textilreste können Sie auch mit Schaumstoffresten zu einer Boxsackfüllung kombinieren. Dabei ist es meist Hilfreich ein oder zwei Schichten aus Schaumstoff von innen an die Hülle zu legen und den Boxsack dann mittig mit Textilresten zu füllen.

Spezielles Kunststoff- und Korkgranulat für Boxsäcke

Wenn Sie sich dagegen eine zeitgemäße Füllung für Ihren Boxsack wünschen, bieten sich Kunststoff-, Kork- und Gummigranulat an. Da das Granulat nicht die Neigung besitzt, Schimmel zu bilden, handelt es sich um eine besonders langlebige Füllung. Gummigranulat wird beispielsweise zu einem Kilopreis zwischen 0,50 Cent und 1,30 Euro angeboten.

Korkgranulat wird zum Kilopreis von ungefähr 2,15 Euro verkauft und erscheint deshalb auf den ersten Blick sehr teuer. Aufgrund des geringen Gewichts, der minimalen Dichte und dem großen Volumen bekommen Sie mit Korkgranulat ein hochelastisches Füllmaterial, welches jeden Schlag effektiv abfedert. Mit einem mit Korkgranulat befüllten Boxsack trainieren Sie deshalb besonders gelenkschonend.

Als Kunststoffgranulat können wir folgenden Füllmaterial empfehlen:

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Als alternative zum Kunststoff können Sie natürlich auch das etwas weichere und vor allem natürliche Füllmaterial Kork nutzen.

Als Korkgranulat zum Befallen von Boxsäcken empfehlen wir:

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2017-09-30T01:13:27+00:00 Praxis-Tipps|