Boxsack

Die Welt des Boxsports ist groß und vielfältig; so auch der Boxsack selbst. In unserem Ratgeber findest du alles rund um Boxsäcke, Punchingbälle, Boxbirnen, Doppelendbällen und Boxdummies. Wir erklären die alles was du wissen musst und beantworten alle deine Fragen!

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Boxsack Guide 2020 – Alles was du für die Wahl des richtigen Boxsack wissen musst!

Wie jede andere Sportart auch bedarf das Boxen eines intensiven Trainings. Als Boxer müssen Sie Kraft, Ausdauer sowie insbesondere Ihre Reaktionsgeschwindigkeit regelmäßig trainieren. Der ideale Trainingspartner hierfür ist, sofern Sie keinen menschlichen Boxpartner haben, der Boxsack.

Diesen gibt es in verschiedenen Ausführungen, welche sich jeweils in Form, Gewicht, Größe und Trainingszweck unterscheiden. Im Folgenden werden wir Ihnen die einzelnen Boxsack-Arten im Detail vorstellen und erklären wofür sich der jeweilige Typ eignet.

Der normale Boxsack

Klassischer Boxsack

Das ist genau diese dicke schwere Lederwurst, welche in jedem Boxkeller von der Decke hängt. Der Name kommt dabei, wie Sie sicherlich bereits vermuten, von der Art der Befestigung. Die Aufhäng

ung des Boxsacks kann dabei über einen Schwerlasthaken an der Decke oder über eine spezielle Wandhalterung für Boxsäcke erfolgen.

Das Außenmaterial solch eines Boxsacks besteht häufig aus einem hochwertigen Vinyl oder echtem Leder; das Füllmaterial im Regelfall aus einem komprimierten speziellen Schaumstoff oder Textilschnitzel.

Die Abmessungen liegen durchschnittlich bei einem Durchmesser von knapp 37 cm sowie einer Höhe des eigentlichen Boxsacks von 80 bis 180 cm. Das Gewicht teilweise auch sehr unterschiedlich und muss auf die Schlagkraft des Boxers abgestimmt sein. In der Regel liegt das Gewicht zwischen 20 und 50 kg.

Generell eignet sich der hängende Boxsack für das klassische Boxtraining. Dabei liegt der Fokus auf dem Trainieren von Schlagtechniken und weniger auf dem Üben von Tritttechniken.

Der Standboxsack

Standboxsack

Alternativ zum hängenden Modell gibt es auch einen stehenden Boxsack. Wie der Name schon sagt, ist dieser Boxsack über ein halbstarres Rohr mit einer Standfläche in Form eines Sockels verbunden und steht somit im Raum ohne jegliche Wand- oder Deckenhalterung. 

Damit die nötige Standfestigkeit erreicht wird, wird dieser Sockel oft mit Wasser oder mit Sand gefüllt.

Die Abmessungen liegen auch hier durchschnittlich bei einem Durchmesser von knapp 37 cm sowie einer Höhe des eigentlichen Boxsacks von 80 bis 140 cm. Die Höhe des gesamten stehenden Boxsack beträgt meist jedoch 170 bis 180 cm.

Ein stehender Boxsack eignet sich besonders für ein perfektes Training der einzelnen Schlagtechniken sowie für ein Training diverser Tritttechniken.

Somit kommt der Standboxsack häufig bei Kickboxern zur Anwendung, zumal diese auch die Tritttechniken beherrschen müssen.

Da der Standboxsack auf dem Boden steht, kann das Boxtraining somit facettenreicher gestaltet werden. Er ist im Verhältnis zu anderen Boxensäcken für das Sparring ideal. Den klassischen stehenden Boxsack können Sie problemlos als Hobbyboxer zu Hause einsetzen. Er eignet sich gleichfalls auch für den Profiboxer im Trainingsstudio.

Boxbirne

Boxbirne oder auch Speedball

Die Boxbirne ist, wie der Name vermuten lässt, birnenartig geformt und hängt meist an einem Wandgestell (siehe Bild).

Gefüllt wird die Boxbirne klassischer Weise mit Mais oder aber heutzutage meist mit Kunststoffgranulat oder Sägespänen.

Dieses Wandgestell verfügt in der Regel über eine wagerechte Holzplatte in die zentriert ein flexibler Metallwirbel geschraubt ist.

Dieser Metallwirbel sorgt für die ausgesprochen hohe Flexibilität der Boxbirne, da diese bei einem Treffer nicht abgebremst wird sondern mit vollständiger Schlaggeschwindigkeit ausschwingt.

Nach dem Schlag knallt die Boxbirne dann gegen die Hofplatte und schnellt wieder zurück in Richtung Boxer. Die hohe Geschwindigkeit mit der sich die Boxbirne bewegt hat eine sehr hohe Schlagfrequenz für den Boxer zur Folge, wodurch dieser hauptsächlich seine Reaktionszeit und Schlaggeschwindigkeit trainieren kann.

Dieser Sachverhalt brachte der Boxbirne auch den Namen Speedball ein.

Der Doppelendball

Doppelendball

Beim Doppelendball handelt es sich um einen massiven Ball, der ebenfalls aus Leder, Kunstleder oder Nylon gefertigt und mittelhart gefüllt ist.

Er ist sowohl an der Oberseite und der Unterseite mit einem Seil befestigt. Je nach der Spannung der Seile kann Einfluss auf die Bewegung des Balles genommen werden.

Das Besondere ist, dass der Boxball in Abhängigkeit von dem jeweiligen Treffer in einem mehr oder weniger großen Bogen schwingt. So kann der Trainierende Reflexe und Kraftausdauer sowie sein Reaktionsvermögen schulen.

Der Nachteil eines solchen Doppelendball ist die Befestigung and Decke und Boden. Um eine Bohrung im Fußboden zu vermeiden können Sie allerdings auf einen Bodenanker zurückgreifen.

Dabei handelt es sich um einen schweren, meist mit Sand gefüllten Sack, an dem die untere Leine des Doppelendballs befestigt werden kann.

Der Punchingball

Punchingball

Der Punchingball ist ein meist rundes oder leicht birnenförmiges Trainingsgerät für Boxer. Er besteht meist aus einer zähen Außenhaut aus Leder, Kunstleder oder Nylon, die dann mit Luft aufgepumpt und in Form gebracht wird.

Anders als die Boxbirne wird der Punchbingball meist auf einem Ständer montiert, sodass dieser in optimaler Schlag- und Tritthöhe ist. Der Ständer wird meist mit Wasser oder Sand gefüllten, sodass dieser beim Schalgen oder Treten nicht umkippt.

Nach dem Schlag oder Tritt schwingt der Punchingball dank des flexiblen Ständers mittelstark nach Hinten aus und schnellt dann wieder nach Vorne. Anders als bei der Boxbirne werden also nicht direkt schnelle Schlag- oder Tritttechniken geübt, sonder eher die Reaktion des ganzen Körpers.

Im Gegensatz zu dem eben beschriebenen Speedball schwingt der Punchingball nicht ganz so schnell zurück; dafür aber in einem bestimmten Radius. Somit ist diese Ausführung gut geeignet, zu trainieren, den Gegner auf Distanz zu halten.

Der Boxdummy

Boxdummy

Ein weiteres ideales Trainingsgerät ist der Boxdummy. Im Prinzip handelt es sich bei diesem Boxsack um einen Standboxsack in Form einer lebensgroßen Figur.

Der Standfuß wird regelmäßig mit Wasser oder Sand befüllt. Als Materialien kommen häufig Kunststoffe für den Standfuß und technisches Latex für den „Oberkörper“ des Dummys zum Einsatz.

Für Sie als Boxer hat der Boxdummy den Vorteil, dass das Training lebensecht ist. Denn der Standboxdummy verfügt im Prinzip über eine Statur wie ein echter menschlicher Sparringspartner.

Dieses spezielle Trainingsgerät weist daher alle klassischen Eigenschaften eines menschlichen Sparringspartners auf wie beispielsweise die bei Boxern üblicherweise ausgeprägten Schulterpartien, die ausgeprägte Bauchmuskulatur sowie die voluminöse Brust. Das Training kann somit gewissermaßen lebensnah absolviert werden.

Der Boxdummy ist somit für Sie das ideale Trainingsgerät, um gewisse Schlagkombinationen zu optimieren. So können Sie Ihre Schlagkraft in Richtung der Nierengegend oder Kopfes Ihres Gegners perfektionieren.

Aufgrund der anatomischen Ähnlichkeiten des Boxdummys im Verhältnis zu einem menschlichen Sparringspartner kann der ambitionierte Boxer die für die einzelnen Schlagkombinationen entsprechenden Bewegungen wesentlich besser einstudieren.

Ein Boxdummy ist üblicherweise höhenverstellbar (170 bis 190 cm), sodass das Training flexibel gestaltet werden kann. Je nach Ausführung kann ein Boxdummy sowohl für den Anfänger und Fortgeschrittenen gleichermaßen gut geeignet sein.

Deine Fragen und unsere Antworten

Hier beantworten wir alle wichtigen Fragen rund um den Boxsack. Die Antwort auf deine Frage ist nicht dabei – Kein Problem! Schreib uns einfach deine Frage über das Kontakformular und wir helfen dir gerne weiter.

Wie viel kg muss ein Boxsack haben?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, von wem und für was der Boxsack genutzt werden soll.

Wird der Boxsack von einem Erwachsenen für normales Boxtraining genutzt, sollte das Gewicht bei ca. 50% des eigenen Körpergewichtes liegen. Bist du also 75 kg schwer, sollte der Boxsack ca. 40kg wiegen.

Zum Training von Tritten fürs Kampfsportarten wie Muay Thai oder Kickboxen sollte der Boxsack ca. 75% bis 100% deines Körpergewichtes betragen.

Welcher Boxsack ist gut für Anfänger?

Wenn du gerade erst mit dem Boxen anfängst ist ein normaler hängender Boxsack ideal für dich, weil ein solches Modell günstiger als ein Standboxsack oder Boxdummy ist und Boxbirne, Punchingball und Doppelendball eher zur optimieren der Schlagtechnik geeignet sind.

Achte darauf, dass der Boxsack ca. 50% deines Körpergwichtes wiegt und zwischen 120cm und 150cm lang ist.

Aufhängen kannst du deinen Boxsack entweder an der Wand oder der Decke. Falls du keine Löcher für die Boxsackhalterung bohren möchtest/darfst, kannst du alternativ auch einen Boxständer nutzen oder aber direkt einen Standboxsack kaufen.

Wie füllt man am besten einen Boxsack?

Als Füllmaterial für Boxsäcke eignet sich vor allem alte Textilreste oder Kunststoffgranulat. Aber auch Schaumstoff lässt sich gut zum Füllen eines Boxsacks nutzen.

Wichtig ist dabei, dass der Boxsack nicht zu schwer und nicht zu leicht ist. Gleichzeitig darf er auch nicht zu hart oder weich sein. In einem separaten Artikel erklären wir aber noch einmal ausführlich, wie und womit man den Boxsack füllen sollte.

Wie groß muss ein Boxsack sein?

Wie groß oder lang ein Boxsack sein sollte, hängt immer vom Training ab. Möchtest du ganz normal Boxen und deine Schläge trainieren, dann sollte ein Boxsack für Erwachsene zwischen 120cm und 150cm lang sein.

Sollen aber auch Tritte trainiert werden, sollte der Boxsack je nach eigener Körpergröße zwischen 150cm und 180cm lang sein.

Wie kann man ein Boxsack aufhängen?

Zum Aufhängen gibt es eine spezielle Boxsack Wandhalterung und Boxsack Deckenhaltern. Welche davon die ideale Boxsackhalterung ist, hängt vom vorhanden Platz und natürlich dem Material von Decke bzw. Wand ab.

Handelt es sich beispielsweise um eine Wand in Trockenbauweise (Gipskarton), sollte von einer Wandmontage abgesehen werden, weil diese das Gewicht des Boxsackes nicht tragen kann. Dazu solltest du vorher die Wand abklopfen und überprüfen, ob diese hohl klingt.

Alternativ kann man einen Boxsack auch an einem Boxsackständer oder einem anderen Trainingsgerät wie der Klimmzugstange aufhängen. Ein Balken eignet sich natürlich auch sehr gut.

Wie viel kostet ein Boxsack?

Der Preis für einen Boxsack hängt stark von der Art, der  Marke, dem Material, der Länge und dem Gewicht ab. Grundsätzlich ist es also schwer die Kosten für einen Boxsack allgemein anzugeben.

Ein normaler Boxsack aus Nylon, 120cm lang, 50kg schwer und gefüllt kostet ca. 70€ bis 100€. Ein hochwertige Markenprodukt mit den gleichen Merkmalen kostet ca. 80€ bis 120€ und ein Leder Boxsack meist zwischen 150€ und 250€.

Was ist besser Boxsack oder Standboxsack?

Das hängt vor allem davon ab, wo du trainieren möchtest bzw. wie viel Platz du dort hast.

Wenn du ein großes Zimmer mit einer soliden Decke hast, ist ein Boxsack mit Deckenhalterung ideal und die günstigste Lösung. Ist das Aufhängen an der Decke nicht möglich, ist der normale Boxsack mit Wandhalterung eine gute Alternative, wobei die Wand massiv sein sollte und das Training generell etwas eingeschränkt wird.

Ein Standboxsack ist perfekt, wenn du nicht in die Decke oder Wand bohren möchtest/kannst/darfst. Auch für kleinere Zimmer eignet sich ein Standboxsack besser als ein hängendes Modell, weil er nach dem Training an die Seite gestellt werden kann, wo er dann weniger Platz wegnimmt.

In welcher Höhe muss ein Boxsack hängen?

Grundsätzlich sollte ein Boxsack für normales Boxtraining mit seiner Oberkante ca. 10cm über deinem Kopf hängen. Einstellen lässt sich das sehr gut mit einer Stahlkette und einem passenden Karabinerhaken, mit dem du die Länge der Kette perfekt kontrollieren kannst.

Wie kann ich zuhause Boxen lernen?

Wenn du selbst zuhause Boxen lernen möchtest, empfehlen wir dir einen Boxkurs als Videokurs.

Hier zeigt dir ein Profi alle wichtigen Details, angefangen beim Aufwärmen, dem richtigen Stand, welche Schlagtechniken du können musst und wie du diese sauber ausführt. Hilfreiche Übungen und praktische Tipps helfen dir dabei auch zuhause richtig Boxen zu lernen.