Doppelendball – Realistisches Boxtraining am Ball

Doppelendball – Realistisches Boxtraining am Ball 2017-07-27T14:55:43+00:00

Der Doppelendball ist ein an zwei Seilen aufgehängter Boxball, der sich bestens zum Training der eignen Schlagtechnik, Reflexe und Ausdauer eignet. Dieses Trainingsgerät ist dabei für Einsteiger sowie fortgeschrittene Boxer geeignet und in diesem Artikel möchten wir Ihnen die wichtigsten Aspekte des Doppelernballs vorstellen und Ihnen erklären worauf es beim Kauf ankommt.

Boxtraining am DoppelendballWährend die Boxbirne und der stehende Punchingball über die Boxszene hinaus recht bekannt sind, so ist der Doppelendball eher unbekannt. Unserer Meinung nach aber zu unrecht, denn es ist ein hervorragendes Trainingsgerät um die eigene Flexibilität, Ausdauer und Konzentration beim Boxen zu erhöhen.

Im Grunde handelt es sich um einen medizinball-ähnlichen Ball, der an der Ober- und Unterseite über eine Schlaufe verfügt, an denen jeweils ein Seil zum Aufhängen befestigt werden können. Bei diesen Seilen handelt sich um Gummiseile, die anschließend an der Decke und am Boden befestigt werden, sodass der Ball auf optimaler Schlaghöhe hängt.

Dank der beiden Gummiseile fliegt der Doppelendball nach jedem Schlag nach hinten und anschließend wieder nach vorne in Richtung Boxer. Wie stark diese Schwingung aussieht hängt von der Schlagkraft und der Straffheit der Gummiseile ab. Aus diesem Grund ist der Boxball nicht nur für Fortgeschrittene sondern auch für Einsteiger bestens geeignet.

Details des Doppelendballs

Größe und Gewicht des Doppelendballs

Im Grund ähnelt der Doppelendball in Größe und Gewicht den beiden anderen Vertretern dieser Kategorie. Im Gegensatz zum Speedball und dem Punchingball ist die Form jedoch runder und nicht so binnen- oder tropfenförmig wie es bei den anderen der Fall ist.

In der Regel haben die Bälle einen Durchmesser von 25 – 30 cm und ein Gewicht von 1 – 2 kg. Die Aufhängung erfolgt mit Hilfe der beiden Schlaufen oder Haken an den beiden Enden des Balles. Die Höhe des gesamten Trainingsgerätes ist durch die Länge der Gummiseile vorgegeben, die wahlweise an Balken, der Decke oder einer Boxstation befestigt werden.

Achten Sie darauf, dass Sie den Ball auf optimaler Schlaghöhe befestigen, sodass diesen bequem treffen können. Auch wenn dies zunächst einfach klingen mag, spätestens beim ersten Training werden Sie feststellen, dass der Doppelendball ein gewisses Eigenleben führt und auch gerne mal „zurückschlägt“.

Neben Größe und Gewicht gibt es noch weitere Punkte die Sie berücksichtigen sollten wenn Sie einen Boxsack kaufen. Dazu zählen beispielsweise die Montage, der benötigte Platz und wichtiges Zubehör fürs Boxtraining.

Füll- und Mantelmaterial des Boxballs

Die beiden Seile bestehen meist aus Gummi, sodass diese die Schläge optimal in eine Schwingbewegung umwandeln können. Denn im Gegensatz zum normalen Boxsack ist bei diesem Trainingsgerät das Schwingen ausdrücklich erwünscht.

Wie bei der Boxbirne und dem stehenden Punchingball wird der Doppelendball mit Luft gefüllt. Dabei gilt genau wie bei beim Speedball:

Je mehr Lust sich im Doppelendball befindet, desto härter das Feedback.

Beim Aufpumpen sollten Sie darauf achten nicht zu viel Luft in den Innenballon zu pumpen. Gehen Sie es lieber ruhig an und probieren Sie häufiger aus, ob der Härtegrad Ihren Wünschen entspricht. Falls der Ballon einmal kaputt gehen sollte, so ist das kein Grund den gesamten Ball wegzuwerfen. Meist kann die Hülle oben geöffnet werden und der Innenballon ganz einfach ausgetauscht werden.

Die Hülle besteht heutzutage sehr häufig aus Kunstleder. Weil die Belastungen für den Ball an sich nicht so hoch sind, ist dies auch vollkommen gerechtfertigt. Wenn Sie jedoch mehr Wert auf hohe Qualität oder auf den Retro-Style legen, dann gibt es auch Modelle aus Rindsleder, welche jedoch auch preislich etwas teurer sind.