Standboxsack – Ohne Bohren auch zu Hause trainieren

Standboxsack – Ohne Bohren auch zu Hause trainieren 2017-10-03T05:41:14+00:00

Der Standboxsack ist wohl die beste Wahlen wenn man zu Hause dem Boxsport nachgehen möchte und dabei auf das Bohren verzichten möchte/muss. In diesem Artikel stellen wir den stehenden Boxsack vor und gehen auf wichtige Aspekte wie Gewicht, Größe und Material ein. Darüber hinaus geben wir wichtige Tipps zum Kauf eines solchen Standboxsackes.

Das Boxtraining macht Spaß, steigert das Selbstbewusstsein und stärkt die Ausdauer. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen in einen Boxclub anmelden und nach dem Feierabend ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen.

Doch die Anfahrt, die monatlichen Kosten und die vollen Studios schrecken auch viele Personen davor ab, sich im Boxclub anzumelden und so würden viele lieber zu Hause trainieren.

Aber die Problematik mit dem Bohren in Mietwohnungen macht es nicht gerade einfach einen eigenen Boxsack aufzuhängen.

Genau aus diesem Grund wurden die sogenannten Standboxsäcke entwickelt, welche ganz ohne Bohren und Wand- oder Deckenhalterung auskommen. Denn selbst wenn man in der Wohnung bohren darf, müssen auch die Wand bzw. Decke stabil genug sein um das Gewicht des Boxsackes tragen zu können.

Wer erstmals mit einem stehenden Boxsack stehend trainieren möchte, wer also noch keine beziehungsweise kaum Erfahrung mit einem derartigen Gerät besitzt, steht zwangsläufig vor der großen Entscheidung, welcher Boxsack der richtige für ihn ist.

Dies betrifft vor allem Fragen nach Gewicht und Größe wie auch Fragen nach Füllung und Außenmaterial. Auf genau diese Fragen gehen wir in den nächsten Abschnitten ein.

Einleitender Überblick von Standboxsäcken

Direkt zu Anfang dieses sehr langen und informativen Artikels wollen wir einen kleinen Überblick liefern und dabei ein paar stehende Boxsäcke tabellarisch vergleichen. Ausführlich Details zu den einzelnen Modellen finden sich dann in den verlinkten Testberichten.

Modell Heavy Duty Standboxsack von Bad CompanyDer Standboxsack Impact Punch im ÜberblickPunchline Scorpion 170 StandboxsackGold`s Gym Tube Trainer im DetailPearl Anti-Frust Standboxsack
BildHeavy Duty Standboxsack von Bad CompanyDer Standboxsack Impact Punch im ÜberblickPunchline Scorpion 170 StandboxsackGold`s Gym Tube Trainer im DetailPearl Anti-Frust Standboxsack
Bewertung
Höhe 170 cm162 - 192 cm170 cm170 cm160 cm
Durchmesser 37 cm55 cm39 cm35 cm35 cm
Gewicht 75 kg40 - 130 kg80 kg70 kg25 kg
Mantelmaterial KunstlederKunstlederKunstlederKunstlederPVC
Füllmaterial SchaumstoffSchaumstoffSchaumstoffSchaumstoffLuft
Boxset -----
Preis 269,90 € 369,00 € 264,50 € 335,00 € 16,90 €
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Komponenten mit Angaben eines Standboxsack

Gewicht und Größe von stehenden Boxsäcken

Bevor Sie einen Standboxsack kaufen, sollten Sie zunächst nachschauen welche Größe und welches Gewicht der Boxsack haben sollte, damit Sie langfristig Spaß am Boxtraining haben.

Beide Merkmale sind dabei von der trainieren Person abhängig. So sollten die Größe des Boxsackes sinnvoller Weise auch zur Größe des Trainierenden passen und das Gewicht des Boxsackes bzw. im Fall des Standboxsacks die Flexibilität des Federsystems an die Schlagkraft des Boxers angepasst sein.

Achten Sie bei der Auswahl eines stehenden Boxsacks darauf, das dieser in der Gesamthöhe Ihrer Größe +/- 10 cm entspricht. Dadurch ist sichergestellt, dass die Schlagfläche bzw. der Boxkörper ausreichend groß und so positioniert ist, dass Sie im aufrechten Stand problemlos ihre Tritt- und Schlagtechniken trainieren können. Mit diesem Richtwert machen Sie daher garantiert nichts falsch.

Auch die Höhe des Boxkörpers ist entscheidend, denn dabei handelt es sich um die Fläche die Sie mit Händen und Füßen berühren werden. Wir empfehlen einen Mindestdurchmesser von 35 cm und eine Höhe von mindestens 120 cm. Dadurch ist sichergestellt, dass selbst unpräzise Ausführungen vom Boxkörper abgefangen werden und nicht unglücklicher weise das Federsystem bzw. Standfuß treffen.

Beim Gewicht ist es recht schwer eine konkret Aussage treffen zu können. Normalerweise sagt das Gewicht eines hängenden Boxsacks etwas über sein Schwingverhalten und die Härte der Füllung aus. Beim stehenden Boxsack verhält es sich etwas anders.

Zum einen bestimmt auch hier das Gewicht des Boxkörpers die Härte des Schlagfeedbacks und das Schwingverhalten, aber der wichtigere Faktor diesbezüglich ist das Gewicht des Standfußes und die Flexibilität des Federsystem. Nun ist es allerdings sehr schwer die Flexibilität des Federsystems einzuschätzen und daher geben wir folgenden Tipp bezüglich des Gewichtes:

Je größer der Boxsack selbst und die Schlagkraft des Boxers ist, desto größer muss das Gewicht des Standfußes sein. Als Richtwert sollte der Standfuß mindestens 60 kg schwer sein!

Achten Sie also beim Kauf eines Standboxsacks darauf, dass dieser ungefähr Ihre Größe (+/- 10 cm) hat, der Boxkörper mindestens 35 cm im Durchmesser und 120 cm in der Höhe mist und das Gewicht des Standfußes mindestens mit 60 kg angegeben ist.

Wenn Sie sich über weitere wichtige Aspekte von Boxsäcken informieren wollen und einen Boxsack kaufen möchten, dann finden Sie in diesem verlinkten Ratgeber-Artikel zusätzliche Informationen.

Welche Füllung und Außenmaterial?

Weitere wichtige Punkte die Sie beachten sollten sind das Füll- und Außenmaterial eines jeden Boxsack. Beide beeinflussen maßgeblich die Härte und das Gewicht des Boxkörpers und somit auch das Schlagfeedback.

Zum Füllen des Boxsacks werden Materialien wie Schaumstoff, Textilschnitzel, Kunststoffgranulat, Mais oder gar Sand benutzt. Bei Standboxsäcken wird hauptsächlich auf Schaumstoff zurückgegriffen, weil es formstabiler ist und nicht nach unten absackt. Immerhin handelt es sich um einen Boxsack der selbständig stehen muss und nicht einfach herunterhängt.

Leder als Außenmaterial für BoxsäckeAls Mantelmaterial werden generell echtes Leder, Kunstleder und Vinyl verwendet. Dies gilt eigentlich für alle Boxsack-Arten und so auch für den stehenden Boxsack. Echtes Leder hat den Vorteil das es sehr reißfest und eher zäh ist, was wiederum für eine hohe Qualität des Boxsacks spricht.

Der Nachteil ist jedoch, dass es sich nicht so leicht abwaschen lässt wie  die beiden anderen Materialien und es bei häufigem Wasserkontakt spröde wird.Zur Reinigung müssen dementsprechend spezielle Lederreiniger genutzt werden. Ein weitere Nachteil ist auch der Kostenfaktor, denn echtes Leder ist als Naturprodukt erfahrungsgemäß teurer.

Die beiden anderen Außenmaterialien sind hingegen günstiger und pflegeleichter. Im Bezug auf Reißfestigkeit wurden in den letzten beiden Jahrzehnten sehr gute Fortschritte gemacht, sodass diese heutzutage fast annähernd der von Leder entspricht.

Allerdings sollte es klar sein, dass ein Lederprodukt einfach von Natur aus hochwertiger und langlebiger ist als jedes andere künstlich hergestellt. Egal für welches Mantelmaterial Sie sich schlussendlich entscheiden, achten Sie beim Training immer darauf Ihre Tritte barfuß oder mit Boxschuhen auszuführen, damit der Mantel nicht beschädigt wird.

Alternativen zum Standboxsack

Wie sie unserer Übersicht der unterschiedlichen Boxsack-Arten entnehmen können, gibt es noch weitere Boxsack-Modelle und davon zwei die sich als Alternative zum klassischen Standboxsack positionieren. Diese wollen wir Ihnen im folgenden kurz vorstellen.

Der Boxdummy ermöglicht realistisches Training

Boxdummy als Alternative zum StandboxsackEine hochwertige aber vor allem kostspielige Alternative stellt der sogenannte Boxdummy dar, der auch als Boxpuppe bezeichnet wird. Wie beim Standboxsack wird dieser Dummy senkrecht hingestellt und ruht dabei auf einem Standfuß mit dem bekannten Federsystem.

Beim Boxkörper gibt es jedoch signifikanten Unterschied denn der Dummy besitzt einen menschenähnlichen Torso und keinen einfachen Zylinder.

Dieser Torso ist in den Abmessungen und der Konsistenz einem menschlichen Oberkörper nachempfunden, was für ein realistisches Training diverse Box- und Kampfsportarten ermöglicht.

In unserem separaten Artikel über den Boxdummy erhalten Sie alle wichtigen Informationen über diese Art den Boxsacks.

Der hängende Boxsack mit Hängegestell

Die zweite Alternative zum Standboxsack ist der klassische hängende Boxsack mit einem speziellen Boxsack Ständer. Der Vorteil ist hierbei, dass Sie auch hier auf das Bohren verzichten können und trotzdem eine klassischen Boxsack mit all seinen Eigenschaften benutzten können.

Für den Boxsack selbst gelten alle Tipps und Hinweise bezüglich Gewicht, Größe und Material, wie Sie sie im Artikel über den klassischen Boxsack finden. Zum Gestell finden Sie ebenfalls in einem separaten Artikel alle wichtigen Informationen.

Preislich liegt ein solcher Boxsack mit Hängegestellt etwa im Bereich eines guten Standboxsacks, sodass am Ende nur Ihre eigenen Vorlieben entscheiden, welche Art von Boxsack Sie kaufen wollen.

Standboxsack günstig kaufen

Frau mit StandboxsackNachdem wir bereits wichtige Punkte zu Größe, Material, Verarbeitung und interessante Alternativen angesprochen haben, kommen wir zu nun hilfreichen Tipps rund um den Kauf von stehenden Boxsäcken.

Bevor man einen Standboxsack bestellt sollte man natürlich überlegen welches Modell das passende ist. Dabei hilft es die Punkte der folgenden Checklist zu überprüfen:

  • Größe:
    Viele Modelle lassen sich verstellen, aber grundsätzlich sollte der Boxsack ungefähr der Körpergröße entsprechen.
  • Boxkörper:
    Der Boxkörper sollte mindestens 35 cm im Durchmesser und 120 in der Höhe messen.
  • Gewicht:
    Je nach Schlagkraft sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass der Standfuß ausreichend Gewicht zulässt.
  • Lieferung:
    Stehende Boxsäcke sieht sehr voluminös; daher unbedingt beim Bestellen auf die Versandkosten achten.
  • Testberichte und Kundenmeinungen:
    Vor dem Kauf lohnt sich definitiv der Vergleich mit Hilfe von Testberichten und Kundenrezensionen.

Mit Hilfe dieser kleinen Gedächtnisstütze sollte der Kauf eines guten und günstigen Standboxsacks nicht mehr schwer sein. Eine weitere Hilfe bietet aber auch unser Standboxsack Test in dem wir diverse Modelle im Detail vorstellen.

Unsere Empfehlungen

Unser absoluter Favorit unter den Standboxsäcken ist der Impact Punch von Hammer!

Überzeugen kann der Impact Punch vor allem mit den hochwertig und erstklassig verarbeiteten Materialien, die eine lange Haltbarkeit und viel Spaß beim training versprechen.

Dank der dreifachen Höhenverstellung lässt sich der stehende Boxsack perfekt an die eigene Körpergröße anpassen. Auch der Durchmesser von Boxkörper und des Standfußes sind wirklich hervorragend; der Boxkörper erinnert an die Form des menschlichen Oberkörpers.

Auch wenn der Hammer Impact Punch mehr als 250 € kostet, so erhält man hier richtig gute Qualität und kauft nicht die Katze im Sack.

Weitere Empfehlungen im Überblick:

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Modell Heavy Duty Standboxsack von Bad CompanyDer Standboxsack Impact Punch im ÜberblickPunchline Scorpion 170 StandboxsackGold`s Gym Tube Trainer im DetailPearl Anti-Frust Standboxsack
BildHeavy Duty Standboxsack von Bad CompanyDer Standboxsack Impact Punch im ÜberblickPunchline Scorpion 170 StandboxsackGold`s Gym Tube Trainer im DetailPearl Anti-Frust Standboxsack
Bewertung
Höhe 170 cm162 - 192 cm170 cm170 cm160 cm
Durchmesser 37 cm55 cm39 cm35 cm35 cm
Gewicht 75 kg40 - 130 kg80 kg70 kg25 kg
Mantelmaterial KunstlederKunstlederKunstlederKunstlederPVC
Füllmaterial SchaumstoffSchaumstoffSchaumstoffSchaumstoffLuft
Boxset -----
Preis 269,90 € 369,00 € 264,50 € 335,00 € 16,90 €
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